Jesko Wrobel vom EC-Grefrath sorgt weiter für gute Nachrichten: Verbunden mit dem Vizemeistertitel, welchen er sich vor zwei Wochen in Berlin erkämpft hat, war auch eine Startrecht beim „Vikingrace“. Dieses Jugendrennen gilt in Eisschnelllaufkreisen als das am stärksten besetzte Rennen in Europa und wird traditionell im Thialf-Stadion im friesischen Heerenveen ausgetragen. Daß es Wrobel dabei nicht einfach haben würde, zeigt ein Blick auf die früheren Starter des Vikingrace: alleine 14 der olympischen Medaillen aus Pyeongchang wurden an ehemalige Viking-Race-Teilnehmer vergeben.

Am vergangenen Wochenende war es dann soweit für den Schiefbahner: zusammen mit Jugendlichen aus 13 Ländern ging es an den Start. Drei Rennen über 500m und ein Rennen über 1000m waren zu absolvieren. Hier platzierte er sich jeweils auf den Rängen zwischen 8 und 11 in den Einzelwertungen. Am Ende stand mit Platz 9 eine TopTen-Platzierung auf dem Tableau. Gerade mit Hinsicht auf den europäischen Vergleich stellt dies ein vielversprechendes Ergebnis dar.

Bei den Damen konnte die Vorjahressiegerin vom EC-Grefrath, Luna Driesch, ihren Erfolg leider nicht wiederholen. Sie konnte sich krankheitsbedingt nicht qualifizieren.

Stefan Hörnschemeyer